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Küche Bahias

Essen in Salvador da Bahia

In Bahia findet man zahlreiche sehr schmackhafte Gerichte mit Fisch und/oder Meeresfrüchten. Einige dieser leckeren Gerichte sind ursprünglich afrikanisch bzw. aus der Kolonialzeit.
"Moquecas de peixe", "siri" und "camarão" bestehen aus Fisch, Krabben bzw. Garnelen - diese Gerichte werden allesamt mit dem würzigem Kokosnußöl zubereitet werden.
Zahlreiche Speisen werden auch mit "Coentro" oder Koriander geürzt - dies ist eine Art brasilianische Petersilie mit einem exotischem Geschmack.
Caldos sind Suppen, die z.B. mit Sururu (=Krabben), Peixe (=Fisch) oder Feijao ( =Bohnen) gemacht werden.

Bahias Küche zeigt starke afrikanische Einflüsse. Zu ihren Grundzutaten gehören das Öl der Dendê-Palme, Kokosmilch, Garnelen und Muscheln, Gewürze der Region wie Pfeffer und grüner Koriander. Zu den typischen Gerichten gehören:

* Vatapá: eine Art Püree aus getrockneten und frischen Krabben und kleinen Fischstücken gekocht. Weitere Zutaten sind Cashewnüsse, Erdnüsse, Zwiebeln, frischer Koriander, frische Ingwerwurzel, Palmöl, Bohnen und Kokosmilch. Das Gericht wird mit einem Brei aus Reismehl und Kokosmilch serviert und mit Pfeffer nach Geschmack abgerundet.
* Moqueca: ein Eintopf aus Fisch (de peixe), Tintenfisch (de lula) oder Trockenfisch (de bacalhau) und Kokosmilch, Palmöl, Koriander, Petersilie, Tomaten, rotem Paprika, Knoblauch und Zwiebeln. Dazu werden Reis und eine Pfeffersauce gereicht.
* Acarajé: ein Bällchen aus Bohnenmus und Krabben, wird in heißem Palmöl fritiert. In Salvador an fast jeder Straßenecke zu bekommen.
* Sarapatel: zu frischem Blut werden Leber und Herz vom Schwein oder Hammel gegart. Weiterhin gehören in das Sarapatel Tomaten, Paprika und Zwiebeln.
* Carurú: Krabben werden kombiniert mit einer scharfen Soße aus rotem Pfeffer und Okra.
* Churrasco: neben der Feijoada das Lieblingsgericht der Brasilianer, nicht nur in Bahia. Rind- und andere Fleischstücke oder sogar ein ganzer Ochse werden am Spieß über einem offenen Kohlefeuer gebraten. Dazu wird ein Art Vinaigrette mit vielen kleingeschnittenen Tomaten und Zwiebeln gereicht.
*Carne do sol ist Rindfleisch das gesalzen und auf Stangen in der Sonne getrocknet wurde. Dieses Trockenfleisch, Würstchen und Speck kommen zusammen mit braunen Bohnen in das Nationalgericht “Fejoada”. Dazu gehört aber noch Reis, geröstetes Maniokmehl und Orangenscheiben.

Es wird ebenfalls gerne Huhn gegessen. Filet Mingnon und Picanha sind die beliebtesten und besten Rindfleischgerichte.
Im übrigen gibt es die brasiliansichen Standards: Churrasco = Gegrilltes und Salgados = Teigtaschen.
Reis (=arroz) und Püre (=purao) bilden die typischen Beilagen. Das purao wird hergestellt indem man Maniokmehl und der Sosse des jeweiligen Gerichts vermischt.
Der Nachtisch besteht in der Regel aus süßen Kokosraspeln = Cocada. Ebenfalls gibt es oft Caramelpudding und Fruchteis aus einheimischen Früchten.

Fast überall gibt es zahlreiche Sorten an frischen Obstsäften. Diese werden häufig entweder mit Wasser oder Milch verdünnt.
Das Bier ist gewöhnungsbedürftig und im Vergleich zum hiesigen Bier etwas wässrig und nicht so stark. Skol schmeckt etwas ähnlich wie das gute deutsche Bier. Das sogenannte Pilsener von Antarctica schmeckt so ähnlich wie mexicaninsches Bier. Zu empfehlen ist ebenfalls das Bohemia Bier - Bohemia bietet sogar Weissbier an (cerveja de trigo), dass gar nicht so schlecht ist.
Keine Gaumenfreude bietet ausgerechnet das Bier mit dem Namen Bavaria.

Am Strand kann man sehr gut Coco gelada genießen, das ist Kokosmilch möglichst kalt und direkt aus der Kokusnuss.
Natürlich sollte man als Europäer genauso wie die wenigsten Einheimischen kein Leitungswasser trinken. Das Leitungswasser schmeckt auch nicht gut und in manchen Orten riecht es seltsam.

Die günstigste Möglichkeit sich zu ernähren heisst Acarajé (Akaraschä). Weiss gekleidete dunkelhäutige Damen verkaufen diese Spezialität aus Bohnenmehl gefüllt mit getrockneten Krabben an den Strassen und Stränden. Abará ist das gleiche Gericht allerdings nicht fritiert, sondern gekocht. Die auffällige Tracht der Baianas genannten Frauen, kommt noch aus der Zeit als Candomble-Anhängerinnen mit diesen Verkäufen Geld für ihre Tempel (Terenos) aufbrachten.

In den “Comida Kilo” Restaurants bezahlt man nach dem Gewicht des beladenen Tellers und kann sich am Büffet alle gewünschten diversen Speisen der baianischen Küche auf den Teller laden.
Vor allem in Salvador gibt es viele gute Restaurants.

Quelle: Wikipedia